Work at home
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Warum richten Unternehmen weiterhin virtuelle Büros ein, obwohl die Remote-Arbeit rückläufig ist?

Fabio Luis - 10.10.2023

Gestern habe ich mir einige Statistiken über die Anzahl der aktiven Nutzer der führenden Kollaborationsplattformen angeschaut, und die Verlangsamung der Remote-Arbeit hat die Nachfrage nach Lösungen für die Zusammenarbeit in Unternehmen nicht umgekehrt, wobei Microsoft Teams die Marke von 300 Millionen aktiven Nutzern überschritten hat[1].

Es erinnert mich an den letzten Tag, an dem ich in mein Basisbüro ging, bevor die Pandemie ausbrach, und den ganzen Tag inmitten von Kollegen arbeitete, die an verschiedenen Initiativen arbeiteten und sich mit verschiedenen Menschen in virtuellen Büros wie MS Teams austauschten.

Ein Tag im Leben

 

Jeder in diesem Raum führte im Laufe des Tages mehrere Anrufe oder tauschte sich über Direktnachrichten aus, wobei man sich nicht unbedingt den Schreibtischen der anderen Abteilungen näherte oder Ausfallzeiten mit allen in einem Raum vermied, wie wir es früher taten. Ja, in unserem Arbeitsbereich hat immer jemand telefoniert, es war also eine laute Umgebung. Ich habe mehrere Jahre in einem überfüllten Inkassobüro gearbeitet, in dem alle gleichzeitig telefonierten, und trotz meiner Toleranzschwelle muss ich zugeben, dass meine Konzentration tagsüber anders war, wenn ich mit nur fünf Kollegen im selben Raum arbeitete. Um die Mittagszeit aßen alle zwischen den Anrufen ein Stück Pizza an ihrem Schreibtisch und hatten kaum Zeit, sich auszutauschen. Zu Hause ließ ich meinen täglichen Lauf ausfallen und setzte mich direkt an den Laptop, nachdem ich etwas gegessen hatte, um mich von den Strapazen des Pendelns und dem Schrumpfen des Büros (einschließlich der Hintergrundgeräusche) zu erholen - an einem Tag, an dem ich eigentlich hyperproduktiv sein sollte.

 

Die Zukunft der Fernarbeit

 

Trotz unterschiedlicher Meinungen bin ich persönlich überzeugt, dass wir kaum an der Oberfläche der Fernarbeit gekratzt haben und dass nur weitere Studien und die Realität zeigen werden, wie die Zukunft (oder die kommenden Jahre) letztendlich aussehen wird.

Dennoch möchte ich Ihnen die acht Treiber mitteilen, die meiner Meinung nach darauf hindeuten, dass sich die Nachfrage nach Remote-Arbeit, die wir derzeit sehen, erst in einem frühen Entwicklungsstadium befindet und dass sich die Entscheidungen, die Unternehmensleiter treffen im Laufe der Zeit ändern werden:

  1. Die Kapitalisierung der besten Talente wird Vorrang vor dem Standort haben.
  2. Die Notwendigkeit, wettbewerbsfähig zu bleiben, ist die Spielregel von heute und morgen.
  3. Hochsichere Arbeitsplätze unabhängig vom Standort helfen die Messlatte höher zu legen (umgekehrte Dynamik).
  4. Das wachsende Verständnis für die Vorteile der "Gig Economy" erfordert Remote-Arbeit.
  5. Die Nachfrage nach staatlichen und unternehmerischen Klimaschutzmaßnahmen.
  6. Physische Arbeitsplätze werden auch aus der Ferne erledigt.
  7. Unternehmen wünschen sich vielfältige Teams, und Remote-Arbeit ermöglicht Diversitätsziele.
  8. Die Zukunft der Fernarbeit: Eine wachsende Bereitschaft.

 

Ich werde die einzelnen Faktoren im Rahmen einer Serie mit dem Titel „Die Zukunft der Remote-Arbeit entdecken: Warum Unternehmen weiterhin virtuelle Büros einrichten" (Original: "Exploring the Future of Remote Work: Why Companies Continue to Deploy Virtual Offices“)  in den kommenden Wochen näher erläutern. Begleiten Sie mich und lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft der Arbeit erforschen.

 

Quelle:

[1] https://www.usesignhouse.com/blog/microsoft-teams-users

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